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16.12.2016

Große Bandbreite bei Chor@Berlin 2017

Als "musikalische Nebenberlinale" (Der Tagesspiegel) ist Chor@Berlin alljährlich die erste Adresse, um die Vielfalt der Vokalmusik zu entdecken. Vom 23. bis 26. Februar 2017 lädt der Deutsche Chorverband im Radialsystem V erneut zu hochkarätigen Konzerten, Workshops, Diskussionsforen und Mitsingaktionen ein, die Einblick in aktuelle Entwicklungen und Innovationen der Chorlandschaft geben. In seiner siebten Auflage steht das Vokalfest 2017 insbesondere im Zeichen von zeitgenössischen Klängen und genreübergreifenden Formaten.

Eröffnet wird das Festival in diesem Jahr mit einem Konzert des Vocalconsort Berlin: Herzstück des herausragenden A-cappella-Programms ist Francis Poulencs Kantate "Figure Humaine" mit ihrem versöhnlichen Ruf nach Freiheit – Liberté!

Mit "Ode an die Nacht" gelangt das letzte Werk von Harald Weiss‘ Zyklus "Darkness Project" zur Uraufführung. In verschiedenen musikalischen Formen, getragen von der menschlichen Stimme, beschreibt die Komposition nach Texten von unter anderen Ovid, Hölderlin und aus dem Johannes-Evangelium die Evolution des Daseins aus der Dunkelheit in die Dunkelheit.

Über musikalische Genregrenzen hinweg entführt das Vokalquartett niniwe in der Konzertinszenierung "Into the Deep" in ein Wechselspiel von Licht und Schatten, Klang und Bewegung. Gekonnt kombinieren die vier Frauen Werke von Josef Rheinberger, Sting oder den Beach Boys und ergänzen und kontrastieren sie mit Klanginstallationen und Live-Loops. Im Anschluss präsentieren die mongrooves, zimmmt und Gretchens Antwort Vocal Pop vom Feinsten – made in Berlin!

Eine ganz andere Dimension erschließen zum Abschluss Rupert Huber und das Ensemble Spinario mit "Psychopompos": In den klaren, ungekünstelten und wirkmächtigen Gesängen steht die Erfahrung des Singens als Mittel zur Kontaktaufnahme im Vordergrund.

Mit seinem Workshop-Angebot richtet sich Chor@Berlin an ChorleiterInnen, KirchenmusikerInnen, MusikpädagogInnen, SängerInnen und ChormanagerInnen, die neue Fertigkeiten erwerben oder ihre Kenntnisse vertiefen möchten. Die Bandbreite der Themen reicht von chorischer Stimmbildung über Konzertdesign bis hin zu Bühnenpräsenz, Loopstation oder Urheberrecht von Chormusik im Internet. Auch der "Ich-kann-nicht-singen"-Chor unter Leitung von Michael Betzner-Brandt darf nicht fehlen.

Workshops geben u. a. Winnie Brückner ("Klang, Intonation und Blending im Ensemble – das Lichtenberger® Modell" sowie "Loopstation für Einsteiger"), Felix Powroslo ("Bühnenpräsenz und Interpretation" sowie "Das Musizieren und die Emotionen"), Ilka Seifert ("Konzertdesign"), Angela Postweiler ("Chorische Stimmbildung"), Harald Weiss ("Die Stimme als emotionaler Träger in einer zeitgenössischen Komposition"), Bastian Holze ("Der Begegnungschor – Impulse zum Singen mit Geflüchteten") sowie Hanno Fierdag und Asterix Westphal ("Praxisworkshop Urheberrecht und Chormusik").

Tickets für Konzerte und Workshops bei Chor@Berlin 2017 sind ab sofort erhältlich. Infos und Vorverkauf unter www.choratberlin.de.

Eine Veranstaltung des Deutschen Chorverbands und Radialsystem V, in Kooperation mit dem Chorverband Berlin. Die Workshops werden gefördert durch die Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

 

 

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