CHORNEWS – Newsletter des Deutschen Chorverbands Juli 2018
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Perspektiven musikalischer Jugendbildung

Kongress am Nordkolleg mit Impulsen für die Praxis

Was bereichert den Musikunterricht an Schulen? Welche Kooperationsmöglichkeiten mit außerschulischen Musikinstitutionen gibt es? Wie verbindet man Musikunterricht mit Digitalisierung? Vom 23. bis 25. August beschäftigt sich der 1. Ostsee-Kultur-Kongress, veranstaltet vom Nordkolleg Rendsburg und dem Landesmusikrat Schleswig-Holstein, unter anderem mit diesen Fragen und stellt gelungene Beispiele aus der Praxis vor. Zum Thema, welchen Stellenwert das gemeinschaftliche Musizieren hat und wie Schule an das Singen heranführen kann, steht ein Impulsvortrag vom Präsidenten des Deutschen Chorverbands, Christian Wulff, auf dem Programm. Der Kongress richtet sich an alle MusikpädagogInnen, Schulmusikbeauftragte, MusikerInnen und MusikvermittlerInnen.

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen und zur Anmeldung.

Singen in der Grundschule ...

… auch darum kümmern sich Die Carusos, die Initiative des Deutschen Chorverbands für das Singen mit Kindern. Um GrundschulpädagogInnen in Berlin zu unterstützen, die ohne Schulmusik-Ausbildung in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 Musik unterrichten, bieten die Carusos ab September eine einjährige berufsbegleitende Fortbildung an. Auf dem Programm stehen das Training der stimmlichen und musikalischen Fertigkeiten der TeilnehmerInnen und deren Übertragung auf die Planung und Durchführung ihres Musikunterrichts. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 31. August.

Informationen und Anmeldeformular finden Sie hier.

Internationaler Austausch

Fördermittel für Jugendchorbegegnungen

Wer im nächsten Jahr ein internationales Jugendchorprojekt wie beispielsweise einen Austausch mit einem Partnerchor plant, kann sich mithilfe der Deutschen Chorjugend (DCJ) für Bundesfördermittel bewerben. Unter dem Titel chor.begegnungen unterstützt die DCJ Chöre unter anderem bei der Antragstellung und der Abrechnung. Für einige Länder endet die Anmeldefrist für chor.begegnungen im Jahr 2019 schon bald: für Israel, Russland und Tschechien am 31. August, für China und Polen am 30. September. Für einen Austausch mit allen anderen Ländern ist der Anmeldeschluss der 15. Februar 2019.

Alle Informationen zu den chor.begegnungen finden Sie hier.

Mitmachen beim Tag der offenen Tür

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lädt am 25. und 26. August zum Tag der offenen Tür nach Berlin ein. Auch die Deutsche Chorjugend (DCJ) ist mit dabei: Neben den offenen Circle-Singing-Aktionen am Stand der DCJ jeweils um 11, 14.30 und 17 Uhr, kann der eigenen Singkreativität an der DCJ-Loopstation freien Lauf gelassen werden. Kinder- und Jugendchöre sind zudem herzlich eingeladen, sich mit einem Auftritt am Tag der offenen Tür zu beteiligen, und können sich bei Interesse bis zum 25. Juli bei der DCJ melden.

Alle Informationen zu der Aktion gibt es hier.

Weiterbildung für Sängerinnen und Sänger

Im Amateurbereich statten verschiedene Ausbildungsmodelle Sängerinnen und Sänger mit den wichtigsten Grundlagen zu Themen wie Notenlesen und Stimmbildung aus. Diese Inhalte sind aber nicht einheitlich festgelegt. Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen und die Deutsche Chorjugend möchten gemeinsam mit VertreterInnen der Chorjugenden und Mitgliedsverbände des Deutschen Chorverbands eine Rahmenrichtlinie für eine erste Ausbildungsstufe entwickeln. Am Ende des ein- bis zweijährigen Projektes ist die Veröffentlichung einer Broschüre geplant, in der die systematisch aufgebauten Ausbildungsinhalte wie auch Anregungen zur inklusiven Umsetzung zusammengefasst sind. Dafür findet ein erstes Konzeptionstreffen am 27. Oktober in Trossingen statt. Zur Mitwirkung sind auch ExpertInnen außerhalb der Verbandsstrukturen herzlich eingeladen. Fragen zum Konzeptionstreffen beantwortet Maximilian Stössel (maximilian.stoessel@deutsche-chorjugend.de).

"Chorzeit – das Vokalmagazin" Juli/August 2018

Singen, singen, singen

Chorgesang gehört in Südafrika zum Alltag

Zu Zeiten des Apartheid-Regimes wurde der schwarze Teil der südafrikanischen Bevölkerung systematisch unterdrückt – aber die Stimme verbieten ließ er sich nicht. Singen gehört in Südafrika zum Alltag, ein Phänomen, dem die Chorzeit natürlich auf den Grund gehen muss. Für das Titelthema der aktuellen Ausgabe schaute die Redaktion in Geschichtsbücher, sprach mit ExpertInnen und lernte ein Heidelberger Chorkollektiv kennen, das mit der gleichnamigen Stadt in Südafrika regen Austausch betreibt. Auch mit im Heft: ein Blick auf die kleine, aber feine Barbershopszene, die Weiterentwicklung der Kirchenmusik und das große Festival Europa Cantat im estnischen Tallinn. Wie immer gibt es die Chorzeit auch am Kiosk – diesmal sogar bis Ende August, denn die nächste Ausgabe kommt erst im September!

Lesen Sie hier den Artikel "Singende Nation" aus der aktuellen Chorzeit (PDF).

Hier gelangen Sie zur Internetseite der Chorzeit mit Infos zum Abonnement.

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