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Der Deutsche Chorverband

Über eine Million singende und fördernde Mitglieder in rund 15.500 Chören – der Deutsche Chorverband (DCV) ist Deutschlands erste Adresse für die vokale Musik. Als Dachverband seiner 21 Mitgliedsverbände und der Deutschen Chorjugend ist der DCV die weltweit mitgliederstärkste Organisation der Amateurmusik.

Als kultur- und gesellschaftspolitische Interessenvertretung der Sängerinnen und Sänger in Deutschland arbeitet der DCV mit wichtigen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Partnern zusammen, wie Chor- und Musikverbänden, Bundes- und Landesmusikakademien, Hochschulen oder Musikverlagen. Sein Ziel ist es, dem Chorgesang und dem Thema Singen sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei Entscheidern aus Kultur, Politik und Gesellschaft eine starke Stimme zu geben.

Der DCV initiiert, gestaltet und organisiert Projekte, Programme und Veranstaltungen für alle Altersstufen: von der Singförderung in Kindergarten und Kita über Musikbildung im Kinder- und Jugendchor bis hin zum Singen im Alter. Alle vier Jahre richtet der DCV das Deutsche Chorfest aus – dabei waren 2016 in Stuttgart bei über 700 Konzerten von über 400 Chören mehr als 100.000 Besucher unterwegs. Er ist Veranstalter der chor.com, die als Fachkongress, Ausstellung, Dialogforum und Konzertfestival alle zwei Jahre die AkteurInnen der Chorlandschaft zusammen bringt. Zu den weiteren vom DCV regelmäßig organisierten und getragenen Projekten und Programmen zählen das jährliche Hauptstadtfestival Chor@Berlin, die Initiative zum Singen in Kindertagesstätten und Kindergärten Die Carusos, der Deutsche Jugendkammerchor und die monatliche Herausgabe des Fach- und Mitgliedermagazins Chorzeit – das Vokalmagazin.

Die Mitglieder des Deutschen Chorverbands sind seine 21 regionalen Mitgliedsverbände und Fachverbände, Chorverbände und -vereine im Ausland sowie natürliche Personen. Die DCV-Mitgliedschaft kann von bundesweit tätigen Fachverbänden, Institutionen und Vereinigungen, die die Erfüllung der satzungsgemäßen Verpflichtungen gewährleisten, sowie von Einzelpersonen beantragt werden.

Für seine Mitgliedsverbände und deren Vereine und Chöre bietet der Deutsche Chorverband unter anderem fachlich-qualifizierte Serviceleistungen wie die monatliche Fachzeitschrift Chorzeit – das Vokalmagazin, Versicherungsschutz für Chöre, einen Pauschalvertrag mit der GEMA, eine Datenbank zur Mitgliederverwaltung (OVERSO) sowie Ehrungen für Chöre und verdiente ChorleiterInnen und Einzelpersonen, Prüfung von Anträgen zur Verleihung der Zelter-Plakette, Mitgliederberatung und -betreuung sowie regionale Mitgliederschulungen, beispielsweise zu Vereinsmanagement, GEMA, Versicherungen oder Öffentlichkeitsarbeit.

Der DCV ist selbst Mitglied beim Deutschen Musikrat, der Bundesakademie Trossingen, der Gesellschaft für Musikforschung sowie in den internationalen Chorvereinigungen European Choral Association – Europa Cantat (ECA-EC) und International Federation for Choral Music (IFCM).

Historischer Überblick

Die Bewegung der deutschen Laienchöre geht zurück auf die Vorläufer der bürgerlichen Revolution im Deutschland des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Erstmals außerhalb der Kirchenmusik schlossen sich Gruppen in jener Zeit zu Liedertafeln und Singgemeinschaften zusammen.

1862, zehn Jahre vor Gründung des Deutschen Reiches, gründete sich der erste nationale Dachverband für das Singen, der Deutsche Sängerbund – und damit der Vorgänger des DCV. 1990 zählte der Deutsche Sängerbund zu den ersten Verbänden, die die Wiedervereinigung mit den Sängerinnen und Sängern in Ostdeutschland organisatorisch und inhaltlich bewältigten. Im Jahr 2005 gingen mit dem Deutschen Sängerbund und dem Deutschen Allgemeinen Sängerbund die bürgerliche und die Arbeitersängerbewegung im neuen Deutschen Chorverband auf.

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Der Film
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